Psychotherapeutische Behandlung

Ich bin Verhaltenstherapeutin, d.h. ich orientiere mich zunächst gemeinsam mit Ihnen an den aktuellen Symptome und Problemen. Dabei spielt die Abbildung des aktuellen Erlebens auf verschiedenen Ebenen eine zentrale Rolle. Neben dem bewussten, sichtbaren Verhalten werden auch gedankliche (kognitiven), emotionale und körperliche Aspekte erfasst. Gemeinsam mit Überlegungen zu auslösenden aber auch aufrechterhaltenden Faktoren entwickeln wir bereits im Rahmen der Probatorik (bis zu 5 Probesitzungen zu Beginn einer Behandlung) ein individuelles Bedingungsmodell, das für die Ableitung konkreter Veränderungsschritte praktikabel erscheint. Eine Orientierung daran bestimmt den gesamten Behandlungsverlauf.

Die Verhaltenstherapie basiert in ihrem Ursprung auf biologischen und lerntheoretischen Grundlagen, d.h. Lernmechanismen spielen eine entscheidende Rolle in der Etablierung von Verhaltensweisen. Klassische und operante Lernprinzipien aber auch Mechanismen des Modelllernens helfen zu verstehen, warum sich bestimmte Beschwerden und Probleme entwickelt haben. Gleichzeitig bilden sie die Grundlage, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie eine Veränderung umgesetzt werden kann. Die verhaltenstherapeutischen Behandlungsmethoden sind in der Regel störungsspezifisch, d.h. sie orientieren sich am jeweiligen Erkrankungsbild mit den entsprechenden Symptomen. Sie reichen von konfrontativen Methoden, in der Behandlung von Angsterkrankungen beispielsweise, über kognitive Ansätze bis hin zu übenden Verfahren, den Rollenspielen, unter anderem beim Training sozialer Kompetenzen. Allen verhaltenstherapeutischen Methoden ist gemeinsam, dass sie individualisiert, evidenzbasiert (auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse), problemlösungsorientiert, gegenwartsbezogen, aktivierend und ressourcenorientiert ausgerichtet sind.