Methoden und Behandlungsschwerpunkte

Als Verhaltenstherapeutin arbeite ich mit den in dem Richtlinienverfahren üblichen Methoden. Diese reichen von operanten Verfahren über Selbstkontrollverfahren, therapeutische Rollenspiele, psychophysiologische Methoden und Konfrontationsverfahren bis hin zu emotionsfokussierten und kognitiven Methoden.

Aufgrund meiner bisherigen Tätigkeit verfüge ich über umfangreiche Erfahrungen in der Behandlung von

  • affektiven Störungen, insbesondere depressiven Erkrankungen,
  • Angsterkrankungen,
  • Somatisierungsstörungen,
  • Essstörungen sowie
  • Persönlichkeitsstörungen.

Seit 2002 liegt der Schwerpunkt meiner psychotherapeutischen Tätigkeit auch in der Behandlung von Traumafolgestörungen, insbesondere

  • der akuten Belastungsreaktion,
  • der posttraumatischen Belastungsstörung
  • der komplexen posttraumatischen Belastungsstörung und
  • Anpassungsstörungen.

Im Verlauf meiner klinischen Tätigkeit habe ich mit verschiedenen Behandlungsansätzen im Bereich der Traumatherapie gearbeitet (EMDR: Eye movement desensitization and reprocessing; Screen-Technik, dem imaginativen Nacherleben; IRRT: Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy). Aktuell arbeite ich bei der Behandlung von Traumafolgestörungen mit einem kognitiv-behavioralen Ansatz (in Anlehnung an CPT: Cognitive Processing Therapy), den ich innerhalb meiner Tätigkeit in der Traumaambulanz und der Tagesklinik für Traumafolgestörungen der Charité kennengelernt habe. Die durchweg guten Behandlungserfolge haben mich immer wieder in dieser Herangehensweise sehr bestärkt.

Spielen bei der Ausbildung psychischer Beschwerden Persönlichkeitsstörungen oder dysfunktionale Teilaspekte der Persönlichkeit eine wesentliche Rolle, kommen schematherapeutische Ansätze nach J. Young oder auch Aspekte der Ego-State-Therapie (J. und H. Watkins) zur Anwendung. Bei der Behandlung der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung ist für mich der Ansatz der Dialektisch-Behavioralen Therapie nach M. Linehan durch seine therapeutische Haltung, seine klare Struktur und Transparenz sowie seine Praktikabilität unabdingbar.

Nicht nur traumatische Erfahrungen, sondern auch wichtige Lebensereignisse können zur Ausbildung von psychischen Beschwerden führen. Typische Beispiele sind das Ende einer Paarbeziehung oder der plötzliche Verlust eines Arbeitsplatzes oder aber auch der Verlust eines nahen Angehörigen. Gelegentlich kommt es auch in diesen Zusammenhängen zur Ausbildung von psychischen Symptomen. Man spricht dann von einer akuten Belastungreaktion oder einer Anpassungsstörung. Bedingt durch meine frühere Tätigkeit in einem stationären Kriseninterventionszentrum bildet auch die Behandlung dieser Symptombilder einen wesentlichen Teil meiner Arbeit.